...Arabische Lyrik und Prosa aus der Zeit des 9.-13. Jahrhunderts ergänzt mit Musik, auch als akustische Untermalung der Textbeiträge, war die richtige und abwechslunsreiche Mischung dieser Veranstaltung. Die glänzend eingestellten Musiker des Trios "Kashu" verzauberten auch als Vorlesende das gebannt aufmerksame Publikum...Meisterhaft virtuos in der Ausführung, imponierend das aufmerksame Zusammenspiel mit allen erdenklichen Nuancen der musikalischen Gestaltung, fügten sich die Textbeiträge mit der Musik zu einem Gesamtkunstwerk.

Wiesbadener Tagblatt, 5. Oktober 2009

Neue Klänge mit dem Trio "Kashu".
...die einzelnen Stücke wie „Breeze“, „Al Hadba“ oder einfach nur „Quinten“ sind erlesene kleine Meisterwerke, die Elemente aus verschiedenen kulturellen Musikwelten verbindet. So wurden einfache Melodien entweder vom Kontrabass entwickelt, virtuos mit brillantem Laufwerk auf dem Oud (in der arabischen Sprache ist dieses Lauteninstrument männlich) weitergesponnen und mit ruhiger Akkordgebung auf dem Klavier zusammen geführt.

Die drei sympathischen Musiker zelebrierten ihre erlesene Musik mit raumfüllender Klangvielfalt gepaart mit fulminanter Virtuosität, eindrucksvollem Zusammenspiel und großer Farbigkeit. Die Musik des Trios ist eine Reise in verschiedene Sphären, voller lyrischer Momente, Melancholie und leisen Zwischentönen sowie ansteckendem Groove und fetzigen Funkrhythmen. Der Gesamtklang ist mehr als die Summe der einzelnen Beiträge, denn es steckt die Philosophie dahinter, musikalisches Verständnis füreinander im Dialog zu entwickeln und die Zuhörer auf die Reise zwischen Orient und Okzident mitzunehmen.

Die anfängliche Skepsis der Zuhörer war schnell verflogen, denn dieser Musik konnte sich niemand entziehen, zu inspirierend die ständig neuen musikalischen Ideen, sowie die kammermusikalische Hochleistung der Musiker. Dieses außergewöhnliche Ensemble bereitete den Konzertbesuchern ein delikates Konzerterlebnis mit Spielfreude, Esprit, farben-prächtiger und energiegeladener Inspiration und bescheidenem Auftreten.

Kurt Bethge-Krafft, Wiesbadener Tagblatt, 20. August 2008

„Das Trio „Kashu“ überzeugte mit einer perfekten Verschmelzung dreier Stile, und zwar der arabischen Musik, dem Jazz und ihrem ganz eigenen Stil, so Cornelia Rost, Redakteurin des Hessischen Rundfunks...“

Oberhessische Presse Marburg, 5. März 2007

„Den drei Musikern des Trios Kashu gelingt eine intensive und reizvolle stilistische Verbindung zwischen klassischer arabischer Musik und Jazz: Meist ausgehend von melodischem Material der Laute Oud entspinnen sich Dia- und Trialoge zwischen allen drei Instrumenten, und in den Ansätzen zur Improvisation verbinden sich Jazz und arabische Musik auf Augenhöhe – dies alles auf hohem handwerklichen Niveau.“

Begründung der Jury, Creole – Preis für Weltmusik aus Hessen, 3. März 2007

„...eine Mischung aus befreiter Leichtigkeit und einem Hauch Melancholie […]. Zum Ende hin wurde die Musik schneller und rhythmischer, verabschiedet wurden „Kashu“ mit lang anhaltendem Applaus“

Freitags Anzeiger, 14. September 2006

„Ein Schlagzeug gab es also beim Kashu-Konzert im Museumshof nicht. Und dennoch gelang es den Musikern, einen derart signifikanten und vollen Sound zu generieren, dass selbst mit allen Wassern gewaschene Jazzenthusiasten das Fehlen des Rhythmusgebers erst nach einigen Minuten bemerkten.
[…] bewiesen Kashu, dass sie mehr als nur ihre Instrumente beherrschen. Fast schon klassisch kammermusikalisch die Arrangements bekannter Jazzstandards und die Eigenkompositionen aus den Federn der Musiker. Und dennoch mussten die Zuhörer nicht auf den so charakteristischen Swing – die Seele jeder guten Jazzmusik – verzichten.“

Taunus Zeitung, 17. August 2004